Women in science

2020-07-02T06:25:23+00:00July 2nd 2020|

Dr. rer. nat. Regina Ebert, Universität Würzburg

Das Fach Biologie hat mich schon während der Schulzeit fasziniert und ich habe mich für ein Biologiestudium entschieden. Durch die verschiedenen Praktika habe ich erkannt, dass mir die Laborarbeit sehr viel Spaß macht und ich habe mich bereits im Rahmen meiner Diplomarbeit bewusst für eine Arbeitsgruppe entschieden, die in der medizinischen Grundlagenforschung tätig war. Hier und während meiner weiteren Laufbahn habe ich dann kennengelernt, was es bedeutet in einem hochmotivierten Team zu arbeiten. Das ist es auch, was mich antreibt: gemeinsam mit einem Team spannende Fragestellungen zu bearbeiten und Probleme zu lösen. Es macht mir besonders Freude, in einem multidisziplinären Team zu arbeiten, da man so Tag für Tag dazulernen kann. An meiner Arbeit genieße ich auch die Freiheit das zu tun, was ich gerne möchte. Klar, es gibt deadlines und Verpflichtungen aber im Grunde kann ich meine Zeit selbst einteilen und meinen Tag weitestgehend selbst gestalten. Manchmal vergesse ich das und wenn es mir dann wieder bewusst wird, bin ich umso dankbarer.

Ich hatte nie ein Großes Ziel vor Augen, ich wollte einfach immer gute Arbeit leisten und habe die Gelegenheiten genutzt, die sich mir geboten haben. Als ich die Möglichkeit hatte, mich an der Lehre in dem damals neuen, interdisziplinären Studiengang „Funktionswerkstoffe“ zu beteiligen, habe ich diese Chance ergriffen und konnte dadurch auf eine unbefristete Stelle wechseln. Seitdem sind meine Aufgaben zweigeteilt: auf der einen Seite die Forschung und auf der anderen Seite die Lehre. Dadurch ist mein Arbeitsalltag noch abwechslungsreicher geworden.

Was mich stresst und mich viel Energie kostet sind nicht etwa die ständigen deadlines oder vielleicht Experimente, die nicht so klappen wie ich mir das vorstelle, oder etwa die Arbeitsbelastung insgesamt, nein es sind die befristeten Stellen der MitarbeiterInnen und der Gedanke daran, dass Arbeitsverträge womöglich nicht verlängert werden können. Die Energie, die mich das kostet, würde ich viel lieber in meine wissenschaftliche Arbeit investieren. Dann wäre es für mich eine ideale Arbeitswelt.

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The subject „biology“ fascinated me even when I was at school and I decided to study biology. Through the various internships I realized that I really enjoy working in the lab and for my diploma thesis I consciously chose a topic in basic medical research. Here and during my further career I learned what it means to work in a highly motivated group. That is also what drives me: working on exciting questions and solving problems together with a team. I particularly enjoy working in a multidisciplinary team because I learn something new every day. In my work, I also enjoy the freedom to do what I want to do. Sure, there are deadlines and commitments, but basically I can organize my time by myself and manage my day as I want to. Sometimes I forget that and when I become aware of it again, I’m all the more grateful.

I never had a big goal in mind, I just always wanted to do a good job and took advantage of the opportunities I had. When I had the chance to take part in teaching in the new, interdisciplinary study program “Functional Materials”, I took this opportunity and was able to switch to a permanent position. Since then my tasks have been divided into two parts: research on the one hand and teaching on the other. This has made my day-to-day work even more attractive.

What stresses me and costs me a lot of energy is not the constant deadlines or perhaps experiments that do not work, or the overall workload, no, it is the temporary jobs of the employees and the idea that employment contracts may not be extended. I would rather invest this energy in my scientific work. Then it would be an ideal working world for me.

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